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 ÖSTERREICH-RUNDFAHRT

 

Hier erfährst du einiges über die Geschichte der Österreich-Rundfahrt sowie alle Ergebnisse seit 1949!

Geschichte

Die Österreich-Rundfahrt ist ein Etappenrennen, das seit 1949 ununterbrochen stattfindet. Bis 1995 konnten nur Amateure teilnehmen, seit 1996 handelt es sich um eine offene Rundfahrt, die auch für Profis zugänglich ist. Das Bundesland Salzburg wurde bei allen bisherigen Austragungen durchfahren. Die Glockner-Etappe über die Großglockner-Hochalpenstraße war bis auf wenige Ausnahmen in jedem Jahr Bestandteil der Rundfahrt.

Die ersten drei Rundfahrten - 1949 - 1951 - folgten exakt dem gleichen Streckenverlauf. Die frühen Rundfahrten standen ganz im Zeichen des aus Südtirol zugewanderten Salzburgers Richard Menapace. Mehrere zehntausend Zuschauer an den Etappenzielorten jubelten den Helden der Landstraße zu. Die Etappe Innsbruck - Salzburg - Linz wurde in ihrer klassischen Variante an einem einzigen Tag gefahren. Wegen der Länge gab es aber zwei Halbetappen mit mehrstündiger Pause in Salzburg.

 

RICHARD MENAPACE

Richard Menapace (geb. 20. Dezember 1914 in Tramin in Südtirol, gestorben am 21. April 2000 in Salzburg) war das österreichische Radsportidol der Nachkriegszeit und zweifacher Sieger der Österreich-Rundfahrt.

Richard Menapace stammte aus einer Südtiroler Großfamilie und erlernte nach dem Besuch der Pflichtschule den Beruf des Gärtners. Schon seit der Kindheit am Radsport interessiert, nützte er die meist zweistündigen Mittagspausen zu einer Radtour auf den Mendelpaß, Südtirol, und bewältigte dabei täglich mehr als tausend Höhenmeter.

Nach ersten Erfolgen in Südtirol nahmer an größeren Rennen in ganz Oberitalien teil und avancierte dabei bald zum Siegfahrer, der es bis in die italienische Nationalmannschaft brachte.1937 gewann er die Fernfahrt Mailand - München und erhielt daraufhin die Möglichkeit, als Amateur an der mit Berufsfahrern gespickten Lombardei-Rundfahrt teilzunehmen. Beim Giro d´Italia belegte er 1938 den 13. Gesamtrang und den 3. Rang in der Kategorie der unabhängigen Fahrer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ er Italien und fand in Österreich eine neue Heimat. Über Innsbruck, wo er sich kurzfristig dem "Radklub Schwalben" anschloß, kam er 1948 nach Salzburg. Hier trat er der Radfahrsektion des Turn- und Sportvereins Austria Salzburg bei und gründete gemeinsam mit Franz Perfahl ein Fahrradgeschäft in der Plainstraße. 1949 verlegte er sein Geschäft an die Ecke Ignaz-Harrer-Straße/Schießstattstraße und heiratete seine Magda, die ihn im Geschäft unterstützte und Mutter seiner fünf Kinder wurde.

1949 gewann Richard Menapace die erstmals ausgetragene Österreich-Radrundfahrt und wurde damit zum neuen Stern im österreichischen Radrennsport. Im selben Jahr wurde er als erster Radrennfahrer zu Österreichs "Sportler des Jahres" gewählt. Nachdem er bereits im nächsten Jahr seinen Erfolg bei der Österreich-Radrundfahrt wiederholte, stieg er für etwa ein Jahr aus dem Rennsport aus und kümmerte sich um seine berufliche Existenz. Mit 37 Jahren feierte er 1952 ein Comeback und blieb dem Radsport noch weitere 20 Jahre treu. Nach insgesamt 250 Siegen feierte er 1972 im Weltpokalrennen der Senioren in St. Johann/Tirol seinen letzten Erfolg und den Abschied vom aktiven Rennsport.

1951 veröffentlichte Menapace den Titel "Der Bergkönig: Menapace erzählt" im Wilhelm-Braumüller-Verlag, Wien.

 

Im Alter von 76 Jahren erlitt er einen Herzinfarkt und mußte sich einen Herzschrittmacher implantieren lassen, was ihn aber nicht davon abhielt, selbst im hohen Alter noch die eine oder andere Radtour zu unternehmen.

Richard Menapace verstarb im 86. Lebensjahr am 21. April 2000 in Salzburg und wurde auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beerdigt.

 

1949

1. Etappe: Wien - Graz, 200 km: 1. Enrico Gandolfi (I) 5:36:341 (Schnitt 35,66 km/h), - 2. Richard Menapace (Österreich 1) -0:01, - 3. Franz Deutsch (Steiermark 1) -0:06, - 4. Ludwig Wiesner (Linz) -0:09, - 5. Lucien Fixot (Frankreich), -4:33, - 6. Karl Kroismayer (Österreich 2) -4:54, - 7. Jean Mazzolini (F) -4:55, - 8. Franco Gallesi (I), - 9. Ernst Ciganek(Österreich 2), alle gleiche Zeit, - 10. Heinrich Schiebl (Wiedner Radler Wien) -6:49

2. Etappe: Graz - Klagenfurt, 153 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 4:33:43 (Schnitt 33,54 km/h), - 2. Jean Mazzolini (F) -7:08, - 3. Karl Kroismayer (Österreich 2), gleiche Zeit, - 4. Rudolf Lauscha (Österreich 1) -7:09, - 5. Enrico Gandolfi (I), - 6. Ludwig Wiesner (Linz), - 7. Lucien Fixot (F), -8. Hans Hübl (Österreich 2), - 9. Johann Schaufler(Postsport Wien), - 10. Robert Schlossar (ARBÖ Schwechat), alle gleiche Zeit

3. Etappe: Klagenfurt - Lienz, 183 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 5:26:13 (Schnitt 33,66 km/h), - 2. Enrico Gandolfi (I) -0:01, - 3. Sebastian Kukowetz (RC Salzburg) -3:52, - 4. Rudolf Lauscha (Österreich 1) -3:53, - 5. Hermann Kusolic (Österreich 1), - 6. Dario Offretti (I), - 7. Alfred Sitzwohl (/Steiermark), - 8. Franz Deutsch (Steiermark), - 9. Jean Mazzolin i (F), -10. Lucien Fixot (F), alle gleiche Zeit

4. Etappe: Lienz - Zell am See, 95 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 3:40:23 (Schnitt 25,86 km/h), - 2. Franz Deutsch (Steiermark) -11:29, 3. Lucien Fixot (F) -15:04, - 4. Felix Reindl (Union Wien) -20:03, - 5. Ludwig Wiesner (Linz) -21:52, - 6. Franco Gallesiu (I) -22:12, - 7. Hans Höfner (Freiheit XVII Wien) -23:32, - 8. Alfred Sitzwohl (Steiermärkische) -25:05, - 9. Paul Fülöp (Wiedner Radler Wien) -27:16, - 10. Jean Mazzolini (F) -30:47

5. Etappe: Zell am See - Innsbruck, 160 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 4:18:02 (Schnitt 37,20 km/h), - 2. Enrico Gandolfi (I) -0:01, - 3. Lucien Fixot (F), - 4. Ludwig Wiesner (Linz), - 5. Hermann Kusolic (Österreich 1), - 6. Franz Deutsch (Steiermark), - 7. Robert Schlossar (ARBÖ Schwechat), alle gleiche Zeit, - 8. Hans Kellner (ARBÖ E-Werk Wien) -11:36, - 9. Karl Kroismayer (Österreich 2) -11:37, - 10. Dario Offretti (I), gleiche Zeit

6. Etappe: Innsbruck - Salzburg - Linz, 281 km: 1. Karl Kroismayer (Österreich 2) 7:59:51 (Schnitt 35,13 km/h), - 2. Hans Höfner (Freiheit XVII  Wien) -0:02, - 3. Hans Hübl(Österreich 2), gleiche Zeit, - 4. Richard Denne (Union Favoriten Wien) -0:03, - 5. Hans Kellner (ARBÖ E-Werk Wien) -1:23, - 6. Richard Menapace (Österreich 1) -4:05, - 7. Franco Gallesi (I) -4:09, - 8. Jean Mazzolini (F), - 9. Enrico Gandolfi (I), beide gleiche Zeit, - 10. Lucien Fixot (F) -7:12

7. Etappe: Linz - Wien, 190 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 4:59:38 (Schnitt 38,05 km/), - 2. Lucien Fixot (F) -12:51, - 3. Jean Mazzolini (F) -13:02, - 4. Ernst Ciganek (Österreich 2) , - 5. Enrico Gandolfi (I), - 6. Hermann Kosulic (Österreich 1), - 7. Alfred Sitzwohl (Steiermark), - 8. Karl Kroismayer (Österreich 2), - 9. Franz Deutsch (Steiermark), - 10. Hans Hübl (Österreich 2), alle gleiche Zeit

Gesamtwertung-Endstand, 1262 km (Siegerschnitt 34,44 km/h): 1. Richard Menapace (Österreich 1) 36:38:27, - 2. Franz Deutsch (Steiermark) -38:46, - 3. Lucien Fixot(F) -44:55, - 4. Ludwig Wiesner (Linz) -49:12, - 5. Enrico Gandolfi (I) -1:00:58, - 6. Jean Mazzolini (F) -1:10:15, - 7. Karl Kroismayer (Österreich 2), gleiche Zeit, - 8. Franco Gallesi (I) -1:16:37, - 9. Alfred Sitzwohl (Steiermark) -1:18:23, - 10. Hermann Kosulic (Österreich 1) -1:19:36, - 11. Hans Höfner (Freiheit XVII Wien) -1:26:05, - 12. Albert Oblinger (Tirol-Innsbruck) -1:34:37, - 13. Hans Hübl (Österreich 2) -1:46:16, - 14. Walter Bortel (Sturmvogel Wien) -1:48:37, - 15. Sebastian Kukowetz (SalzburgerRC) -1:50:13, - 16. Hans Kellner (ARBÖ E-Werk Wien), gleiche Zeit, - 17. Paul Fülöp (Wiedner Radler Wien) -1:58:55, - 18. Franz Entholzer (Tirol-Innsbruck) -2:09:28, - 19. Karl Stephan (Sechshauser Radler) -2:14:51, - 20. Robert Schlossar (ARBÖ Schwechat) -2:15:37, - 21. Alois Skala (Wiener Verkehrsbetriebe) -2:35:41, - 22. Dario Offretti (I) -2:36:41, - 23. Johann Schaufler (Postsport Wien) -2:53:13, - 24. Christian Fialaire (France Club Innsbruck) -3:14:44, - 25. Fritz Barton (Union Wien) -3:22:34, - 26. Gustav Tauber (Wiener Verkehrsbetriebe) -3:24:14, - 27. Karl Erhart(Schwarz-Weiß Wien) -3:25:00, - 28. Richard Denne (Union Favoriten Wien) -3:25:21, - 29. Ernst Ciganek (Österreich 2) -3:34:44, - 30. Josef Heinerer (Union Wien) -3:46:44, - 31. Franz Gschmeidler (Union Wien) -4:18:26, - 32. Anton Metal (ARBÖ Schwechat) -4:42:26, - 33. Jan Bertolini (France Club Innsbruck) -5:40:02

Mannschaftswertung-Endstand: 1. Österreich 1 74:23:31, - 2. Frankreich -48:43, - 3. Steiermark -50:32, - 4. Italien -1:09:13

Großer Bergpreis, Endstand: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 40 Punkte, - 2. Franz Deutsch (Steiermark) 17, - 3. Jean Mazzolini (F) 15, - 4. Enrico Gandolfi (I) 9, - 5. Lucien Fixot (F) 7

Lauscha vor Sitzwohl

Richard Menapace - eine Reminiszenz an ein Radsportidol

DER BERGKÖNIG (von Rudi Palla vom 4. Juli 2003)

Im Herbst des vergangenen Jahres unternahm ich eine Radtour in das niederösterreichische Triestingtal. Von der Ortschaft Furth führt eine schmale Bergstraße hinauf zum 1037 m hohen Hocheck. Das war mein Ziel. Langsam quälte ich mich im Zickzack die steile, in Serpentinen verlaufende Straße hoch. Als ich keuchend und im Sattel stehend einer Schar älterer Wanderer begegnete, zeigte eiun Mann auf mich und sagte laut: "Schaut´s, der Menapace!" Der Name traf den Nerv meiner Erinnerung: Richard Menapace war das Idol meiner Kindertage.

Vier Jahre nach Kriegsende, im Juli 1949, fand die erste Österreich-Radrundfahrt der Radamateure statt. Ich war damals Volksschüler, acht Jahre alt, und vernarrt ins Radfahren. Allerdings hatte ich noch kein eigenes Rad, sondern durfte die Vorkriegsmaschine meines Vaters, Marke "Running", die noch mit einer Rücktrittbremse ausgestattet war, pflegen und benützen. Alles, was mit dem Radrennsport zusammenhing, verfolgte ich mit lebhaftem Interesse, was auch damit zusammenhing, daß mein Lehrer, der Kroismayer hieß, Rennfahrer war. Ich sammelte, obwohl noch spärlich und von schlechter Qualität, Abbildungen von den "Giganten der Landstraße" und klebte sie mit Mehlpapp liebevoll in ein Heft ein. Darunter waren natürlich Champions wie Fausto Coppi, Louison Bobet, Ferdi Kübler und Gino Bartali, Sieger derTour de France, des Giro d´Italia oder anderer spektakulärer Rennen.

Richard Menapace (rechts)

Spektakulär für Österreich war die erste große Rundfahrt allemal, die stolz auch Tour d´Autriche genannt wurde. Auch für mich, gehörte doch Lehrer Kroismayer zum Feld, das an einem heißen Samstag im Juli vom Wiener Bürgermeister Körner auf die 1226 km lange Strecke geschickt wurde. Mein Vater und ich standen in dem tausendköpfigen Spalier am Rathausplatz und applaudierten den schlanken,  sehnigen Fahrern in ihren leuchtend-bunten Trikots, die Reserveschläuche um Nacken und Arme geschlungen, als sie sich in Richtung Ring an uns vorbeischoben. Viuele der Zuschauer waren mit ihren Rädern gekommen und gaben dem Pulk von Rennfahrern und Begleitfahrzeugen das Geleit.

Richard Menapace (rechts) und Kroismayer

Die erste Etappe führte über den Semmering nach Graz. Neugierig hörten am Abend meine Eltern und ich Radio, um zu erfahren, wer gewonnen hatte. Etappensieger wurde im
Sprint der ItalienerGandolfi. Mein Lehrer Kroismayer wurde zu meiner Enttäuschung nicht erwähnt, dafür aber ein Fahrer, der die erste Bergwertung am Semmering mühelos gewonnen hatte und vom Reporter als die große Hoffnung des österreichischen Teams bezeichnet wurde: Richard Menapace. Als Menapace dann die zweite Etappe nach Klagenfurt mit über 7 Minuten Vorsprung gewann und die dritte in Lienz im Spurt gegen Gandolfi ebenfalls für sich entscheiden konnte, war für mich klar, für wen ich fortan die Daumen drückte.

Richard Menapace bekommt eine Dusche

Es kam der vierte Tag, der absolute Höhepunkt der Rundfahrt, die Königsetappe über den Großglockner nach Zell am See, die für den schmächtigen, 35 Jahre alten Menapace zum unerhörten Triumph werden sollte. Zunächst ging es über den Iselsberg, die Straße war staubig, unerbittlich brannte die Sonne und Menapace war, wie er in seinen Erinnerungen schreibt, so recht in seinem Element. Trotz eines Defektes an den hinteren Zahnkränzen gewann er die Bergwertung, doch in der Abfahrt überholte ihn sein Rivale Gandolfi, der sich "wie ein Wahnsinniger" auf der schlechten Straße hinabstürzte. In Heiligenblut, am Fuße derGlocknerstraße, hatte der Italiener bereits einen Vorsprung von mehr als 4 Minuten. Nun ging Menapace zum Angriff über. "Ich fühlte mich frisch und wohl", so Menapace, "und verspürte keinerlei Schwäche. In der Schleife bei der Alpe Rauz bemerkte ich zum ersten Mal vor mir Gandolfi. Ich schätzte seinen Vorsprung an dieser Stelle noch auf etwa eineinhalb Minuten. Da wußte ich, daß er seine Kräfte zu früh verbraucht hatte. Ich schob mich immer näher an ihn heran und als ich nur noch hundert Meter hinter ihm war, konnte ich feststellen, wie er sich mühevoll die Straße hinaufquälte."

Menapace hielt vorerst den Abstand zu Gandolfi, ruhte sich nach der kräfteraubenden Verfolgung aus und stärkte sich, als die Straße bergab zur Abhzweigung Franz-Josephs-Höhe führte, mit Zucke, einem rohen Ei und einem Schluck starken Kaffees aus der Aluminiumflasche. Dann griff er Gandolfi an. Mit außerordentlicher Willensanspannung, tief über den Lenker gebeugt, überholte Menapace seinen Widersacher, dessen Kräfte nicht mehr ausreichten, sich ans Hinterrad zu heften. Menapace erreichte unangefochten das 2576 m über dem Meer liegende Hochtor, wo ihn zahlreiche Zuschauer anfeuerten.

Langsam aber sicher machten sich die Strapazen des Kletterns bemerkbar, die dünne Luft erschwerte das Atmen, ein eisiger Wind stach in den erhitzten Körper. Ermunternde Zurufe aus den Begleitfahrzeugen spornten aber seinen Ehrgeiz an, ließen ihn weiterstrampeln. Dann, Gott sei Dank, die Abfahrt zur Fuscher Lacke. Menapace konnte wieder zu Kräften kommen, die bleierne Schwere in den Beinen schwand und der rasende Puls beruhigte sich. Jetzt nur mehr die letzte Steigung, die letzten Energien, dann hatte er den höchsten Punkt erreicht, das FuscherThörl. Der Glocknerkönig Richard war geboren.

"Erleichtert atmete ich auf." So karg beschrieb Menapace sein Gefühl, als Erster den Glockner bezwungen zu haben, wobei er seinen Rivalen Gandolfi um unglaubliche 10 Minuten distanzierte. Mit bis zu 90 Stundenkilometern raste der frischgebackene Bergkönig die Serpentinen hinunter und erreichte "relativ frisch und voll Freude" das Ziel in
Zell am See.

Von  nun an geriet die Rundfahrt für König Richard zu einem wahren Triumphzug. Entlang der Strecke, in allen Dörfern und Städten, streckten sich ihm Hände entgegen, begrüßten und beglückwünschten ihn die Menschen, riefen immer wieder begeistert seinen Namen. Und der Mann im Gelben Trikot enttäuschte sie und mich nicht: Richard Menapace gewann, wie auch ein Jahr später, überlegen die Österreich-Radrundfahrt.

Im "Neuen Österreich", dem Organ der demokratischen Einigung, war am 31. Juli zu lesen: "Er, das war immer nur einer; der kleine, gestern noch unbekannte Radfahrer aus Salzburg. In acht Tagen ein Begriff für ganz Österreich geworden, mit Prämien, Medaillen, Ehren überhäuft. In den Mittelpunkt leidenschaftlichen Interesses gestellt. Er, das war Menapace, das war aber zugleich auch Österreich."

 

Beinahe hätte ich jetzt meinen Lehrer Kroismayer vergessen. Auch ein Held, wenngleich auch nur ein kleiner. Er gewann - immerhin gegen Menapace - die beiden Halbetappen von Innsbruck nach Salzburg und von dort nach Linz. In Linz wurde ihm der Ehrenpreis der Stadt überreicht: ein aus Holz geschnitzter Stier. Den konnte ich dann in der Auslage der Fleischhauerei seiner Eltern bewundern.

Als ich in Richard Menapaces Erinnerungen las, stellte ich fest, daß seine Begeisterung für den Radsport ebenfalls durch einen Lehrer (der Piazzi hieß und auch Radrennen fuhr) geweckt worden war. Dazu kam, daß sein Vater eine Schlosserei hatte, in der damals noch Fahrräder repariert wurden. Der kleine Richard mußte oft nach der Schule seinem Vater in der Werkstatt zur Hand gehen und durfte dafür die reparierten Fahrräder Probe fahren. Menapace, 1914 in Tramin geboren, wuchs in Südtirol auf und ließ sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt Salzburg nieder, wo er gemeinsam mit seiner Frau und dem Rennfahrerkollegen Franz Perfahl ein Fahrradgeschäft betrieb.

Schon während seiner Lehrzeit in einer Gärtnerei in Bozen bestritt er als Nobody mit einem sogenannten Halbrenner, der um die Hälfte schwerer war als ein richtiges Rennrad, die ersten Wettkämpfe, wobei er weder ein Trikot, noch die entsprechenden Schuhe besaß, sondern sein weißes Sonntagshemd mit hochgekrempelten Ärmeln und seine besten Schuhe trug. Die Erfolge in diesem ersten Rennjahr waren, so Menapace, "nicht überwältigend, doch hatte ich manches gelernt und war auch in Fahrerkreisen kein Unbekannter mehr".

Was in den nächsten Jahren folgte, waren Siege über Siege. Den bedeutendsten Erfolg seiner Amateurlaufbahn errang Menapace, wie er sagte, 1937 als Mitglied der italienischen Nationalmannschaft bei dem renommierten Etappenrennen Mailand - München, das er gewann. Danach wechselte er zu den sogenannten Unabhängigen (das waren Fahrer mit eigener Lizenz, die noch keinen Vertrag mit einem Team hatten) und konnte nun auch bei Rennen der Berufsfahrer starten.

 

1938 ging ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung: die Einladung zum Giro d´Italia. Das hieß, sich mit den Champions des internationalen Radsports messen zu können. Doch Menapace war vom Pech verfolgt, 18 Reifendefekte, ein Lenkerbruch und ein Sturz machten immer wieder die zähen Anstrengungen, verlorene Zeit aufzuholen, zunichte. Áls er auf der Mailänder Vigorelli-Bahn über die Ziellinie fuhr, war er immerhin 13. im Gesamtklassement geworden. Alle Achtung.

Ein Jahr danach startete Menapace wieder beim Giro, mußte aber nach einem Sturz, bei dem er sich am Bein schwer verletzte, "mit Tränen in den Augen" aufgeben. Im Serptember brach dann der Krieg aus, den Menapace ab Jänner 1941 als Soldat der Deutschen Wehrmacht zuerst in Deutschland, dann in Afrika und Italien, miterlebte. Nach dem Krieg arbeitete Menapace wieder als Gärnter in Bozen, und nutzte jede freie Minute, um sein Comneback als Radchampion vorzubereiten, was ihm, wie wir wissen, eindrucksvoll gelungen ist.

Das Idol meiner Kindertage starb im April 2000 im Alter von 85 Jahren in Salzburg. Requiesce in pace, König Richard.

 

 

 

 

 

 

 

 

Theodor Körner gratuliert Richard Menapace

 

1950

 1. Etappe: Wien - Graz, 200 km: 1. Jean Schmit (LUX) 5:30:42 (Schnitt 36,28 km/h), - 2. André Hoffmann (LUX) -2:39, - 3. Boris Vidali (JUG) -3:28, - 4. Armand Papazian (F) -3:29, - 5. Kurt Schneider (Wien) -3:35, - 6. Boris Zollio (I) -3:38, - 7. Hermann Kosulic (Wien) -3:40, - 8. Felix Reindl (Wien) -3:41, - 9. Nemorino Sclausero (Triest) -3:43, - 10. Alfred Sitzwohl (Österreich 1), gleiche Zeit

2. Etappe: Graz - Klagenfurt, 153 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 4:38:38 (Schnitt 32,95 km/h), - 2. Jean Schmit (LUX) -1:40, - 3. Kurt Schneider (Wien) -2:28, - 4. Renato Fontanot (I) -2:29, - 5. Albert Oblinger (Tirol), - 6. Sebastian Kukowetz (Österreich 2), - 7. Walter Bortel (Wien), - 8. Paul Fülöp (Österreich 1), - 9. André Hoffmann (LUX), -10. Walter Empacher (Wien), alle gleiche Zeit 

3. Etappe: Klagenfurt - Lienz, 147 km: 1.  Franz Deutsch (Österreich 2) 3:44:58 (Schnitt 39,21 km/h), - 2. Rudolf Lauscha (Österreich 1) -0:01, - 3. René lo Guidice (F) -4:50, - 4. Kurt Schneider (Wien) -4:51, - 5. Boris Zollio (Triest) -5:37, - 6. Albert Oblinger (Tirol) -5:38, - 7. Siegfried Budik (Tirol), - 8. Zivorad Micic (JUG), alle gleiche Zeit, - 9. Karl Cerkovnik (Steiermark) -6:46, - 10. Armand Papazian (F) -7:10

4. Etappe: Lienz - Zell am See, 95 km: 1. Richard Menapace (Österrreich 1) 3:34:48 (Schnitt 26,53 km/h) - 2. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -6:59, - 3. André Hoffmann (LUX) -7:14, - 4. Bertram Seger (LIC) -7:15, - 5. Nemorino Sclausero (Triest) -7:35, - 6. André Moes (LUX) -10:17, - 7. Franz Deutsch (Österreich 2) -10:19, - 8. Renato Fontanot (I) -12:08, - 9. Karl Cerkovnik (Steiemark) , - 10. Albert Oblinger (Tirol) -16:57

5. Etappe: Zell am See - Innsbruck, 160 km: 1. André Moes(LUX) 4:26:07 (Schnitt 36,07 km/h), - 2. Rudolf Lauscha (Österreich 1) -0:25, - 3. René lo Guidice (F) -0:26, - 4. Hans Kellner (Österreich 2), - 5. André Hoffmann (LUX), - 6. Karl Stephan (Wien), - 7. Nemorino Sclausero (Triest), - 8. Walter Bortel (Wien), - 9. Renato Fontanot (Triest), - 10. Ludwig Wiesner (Österreich B), alle gleiche Zeit

6. Etappe: Innsbruck - Salzburg - Linz, 281 km: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 7:56:56 (Schnitt 35,34 km/h), - 2. Kurt Schneider (Wien), gleiche Zeit, - 3. René lo Guidice (F) -1:41, - 4. Boris Zollio (Triest) -2:40, - 5. Alfred Sitzwohl (Österreich 1), gleiche Zeit, - 6. Sebastian Kukowetz (Österreich 2) -2:41, - 7. Franz Deutsch (Österreich 2) -9:11, - 8. Hans Kellner (Österreich 2) -11:44, - 9. André Moes (LUX) -11:45, - 10. Boris Vidali (JUG) -12:44

7. Etappe: Linz - Wien, 190 km: 1. Franz Deutsch (Österreich 2) 4:09:30 (Schnitt 45,69 km/h), - 2. René lo Guidice (F) -4:00, - 3. Richard Menapace (Österreich 1) -4:01, - 4. Nemorino Sclausero (Triest), - 5. Kurt Schneider (Wien), - 6. Rudolf Lauscha (Österreich 1), - 7. Armand Papazian (F), - 8. Zivorad Micic (JUG), - 9. Hermann Kosulic (Wien), - 10. Josef Hammerl (Wien), alle gleiche Zeit

Gesamtwertung-Endstand, 1262 km (Siegerschnitt 35,26 km/h): 1. Richard Menapace (Österreich 1) 34:20:44, - 2. André Hoffmann (LUX) -12:24, - 3. Kurt Schneider (Wien) -14:57, - 4. Nemorino Sclausero (Triest) -25:08, - 5. Renato Fontanot (Triest) -28:19, - 6. Boris Zollio (Triest) -29:11, - 7. André Moes (LUX) -29:17, - 8. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -30:07, - 9. Josef Hammerl (Wien) -35:25, - 10. Walter Bortel (Wien) -37:067, - 11. Jean Schmit (LUX) -38:18, - 12. Armand Papazian (F) -39:57, - 13. Franz  Deutsch (Österreich 2) -44:02, - 14. Zivorad Micic (JUG) -44:16, - 15. Paul Fülöp (Österreich 1) -44:57, - 16. René lo Guidice (F) -48:37, - 17. Karl Cerkovnik (Steiermark) -48:55, - 18. Albert Oblinger (Tirol) -49:07, - 19. Richard Denne (Wien)  -58:26, - 20. Milano Ciol (Triest) -1:05:32, - 21. Alfred Simic (Wien) -1:06:43, - 22. Bertram Seger (LIC) -1:07:23,  - 23. Branko Bat (JUG) -1:08:23, - 24. Bruno Vidali (JUG) -1:10:35, - 25. Sebastian Kukowetz (Österreich 2) -1:17:17, - 26. Rudolf Lauscha (Österreich 1) -1:19:12, - 27. Wilhelm Fischer (Steiermark) -1:22:36, - 28. Hermann Kosulic (Wien) -1:28:46, - 29. Marcel Simon (LUX) -1:42:10, - 30. Hans Stockner (Steiermark) -1:46:44, - 31. Karl Karlik (Wien) -1:54:28, - 32. Walter Pokorny (Wien) -2:04:16, - 33. Otto Siroky (Wien) -2:17:28, - 34. Franz Gschmeidler (Wien) -2:24:14, - 35. Karl Erhart (Wien) -2:47:45, - 36. Hubert Kern (Wien) -3:19:51

Mannschaftswertung, Endstand: 1. Österreich I 104:05:10, - 2. Triest -16:37, - 3. Luxembourg -26:30, - 4. Jugoslawien -1:13:27

Großer Bergpreis, Endstand: 1. Richard Menapace (Österreich 1) 61 Punkte, - 2. Renato Fontanot (Triest) 48, - 3. Kurt Schneider (Wien) 38, - 4. Nemorino Sclausero (Triest) 37, - 5. Jean Schmit (LUX) 34

Rudi Lauscha checkt noch sein Rennrad

 

1951

1. Etappe: Wien - Graz, 200 km: 1. Charly Gaul (LUX) 5:09:27 (Schnitt 38,77 km/h), - 2. Rudolf Lauscha (Österreich 2) -0:01, - 3. Roger Ludwig (LUX), - 4. Johnny Goedert (LUX), alle gleiche Zeit, - 5. Franz Wimmer (Wien) -0:33,  6. Franz Deutsch (Österreich 1) -1:28, - 7. Josef Stadler (Steiermark) -1:29, - 8. Richard Trieb (Wien) , - 9. Karl Cerkovnik (Österreich 1), - 10. Nicolas Morn (LUX), alle gleiche Zeit

2. Etappe: Graz - Klagenfurt, 153 km: 1. Alfred Krancher (BRD) 4:33:30 (Schnitt 33,56 km/h), - 2. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -0:10, - 3. Franz Deutsch (Österreich 1), - 4. Roger Ludwig (LUX), - 5. Franz Reitz (BRD), - 6. Paul Maue (BRD), - 7. Karl Cerkovnik (Österreich 1), - 8. Charly Gaul (LUX), - 9. Bertram Seeger (LIC), - 10. Paul Fülöp (Österreich 2), alle gleiche Zeit

3. Etappe: Klagenfurt - Lienz, 147 km: 1. Rudolf Lauscha (Österreich 2) 3:51:18 (Schnitt 38,13 km/h), - 2. Franz Deutsch (Österreich 1) -0:01, - 3. Josef Hammerl (Österreich 2), gleiche Zeit, - 4. Franz Wimmer (Wien) -2:40, - 5. Franz Rauner (Wien) -2:41, - 6. Josef Perschy (Steiermark), gleiche Zeit, - 7. Ralph Morajer (Tirol) -7:22, - 8. Karl Cerkovnik (Österreich 1) -7:23, - 9. Franz Reisinger (Wien), - 10. Richard Trieb (Wien), alle gleiche Zeit

4. Etappe: Lienz - Zell am See, 95 km: 1. Alois Lampert (LIC) 3:37:52 (Schnitt 26,15 km/h), - 2. Bertram Seeger (LIC) -0:12, - 3. Charly Gaul (LUX) -0:51, - 4. Franz Deutsch (Österreich 1) -4:09, - 5. Josef Hammerl (Österreich 2) -5:08, - 6. Paul Fülöp (Österreich 2) -7:03,  - 7. Karl Cerkovnik (Österreich 1) -9:01, - 8. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -9:22, - 9. Sebastian Kukowetz (Salzburg) -9:23, - 10. Siegfried Budik (Tirol), gleiche Zeit

5. Etappe: Zell am See - Innsbruck, 149 km: 1. Rudolf Lauscha (Österreich 2) 4:04:59 (Schnitt 36,48 km/h), - 2. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -0:01, - 3. Josef Perschy (Steiermark), - 4. Alfred Krancher (BRD), - 5. Roger Ludwig (LUX), - 6. Franz Deutsch (Österreich 1), - 7. Walter Bortel (Wien), - 8. Ralph Morajer(Tirol), - 9. Siegfried Budik (Tirol), - 10. Georg Frick (LIC), alle gleiche Zeit

6. Etappe: Innsbruck - Salzburg - Linz, 281 km: 1. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) 7:21:27 (Schnitt 38,18 km/h), - 2. Ralph Morajer (Tirol) -0:16, - 3. Paul Maue (BRD) -0:17, - 4. Franz Reitz (BRD) -0:44, - 5. Rudolf Lauscha (Österreich 2) -0:48, - 6. Paul Fülöp (Österreich 2) -0:56, - 7. Richard Trieb (Wien) -1:18, - 8. Walter Bortel (Wien) -1:19, - 9. Bertram Seeger (LIC), - 10. Franz Wukitsevits (Wien), alle gleiche Zeit

7. Etappe: Linz - Wien, 190 km: 1. Paul Maue (BRD) 4:35:22 (Schnitt 41,39 km/h), - 2. Rudolf Lauscha (Österreich 2) -0:12, - 3. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -0:23, - 4. Walter Bortel(Wien) -0:24, - 5. Josef Perschy (Steiermark), - 6. Kurt Urbancic (Österreich 2), - 7. Franz Rauner (Wien), - 8. Alfred Krancher (BRD), - 9. Paul Fülöp (Österreich 2), - 10. Ralph Morajer (Tirol), alle gleiche Zeit

Gesamtwertung-Endstand, 1215 km (Schnitt 36,75 km/h): 1. Franz Deutsch (Österreich 1) 33:21:27, - 2. Josef Hammerl (Österreich 2) -4:42, - 3. Charly Gaul (LUX) -5:48, - 4. Karl Cerkovnik (Österreich 1) -13:21, - 5. Paul Fülöp (Österreich 2) -14:51, - 6. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -16:10, - 7. Sebastian Kukowetz (Salzburg) -17:58, - 8. Siegfried Budik (Tirol) -20:30, - 9. Norbert Lindthout (Wien) -21:49, - 10. Josef Perschy (Steiermark) -21:52, - 11. Bertram Seeger (LIC) -22:39, - 12. Wilhelm Fischer (Österreich 1) -23:45, - 13. Walter Bortel (Wien) -25:59, - 14. Josef Stadler (Steiermark) -26:52, - 15. Walter Empacher (Wien) -32:03, - 16. Ralph Morajer (Tirol) -33:50, - 17. Franz Reisinger (Wien) -33:54, - 18. Johnny Goedert (LUX) -35:45, - 19. Carlo Coretti (Triest) -38:06, - 20. Franz Reitz (BRD) -38:31, - 21. Ludwig Wiesner (Oberösterreich) -38:44, - 22. Roger Ludwig (LUX) -40:22, - 23. Paul Maue (BRD) -40:32, - 24. Rudolf Lauscha (Österreich 2) -42:04, - 25. Nicolas Morn (LUX) -47:19, - 26. Kurt Urbancic (Österreich 2) -51:43, - 27. Walter Pokorny (NÖ) -51:54, - 28. Heinrich Zeleny (Wien) -52:58, - 29. Franz Rauner (Wien) -56:30, - 30. Franz Becksteiner (NÖ) -1:04:16,- 31. Alfred Krancher (BRD) -1:07:53, - 32. Franz Wukitsevits (Wien) -1:08:40, - 33. Alois Lampert (LIC) -1:08:49, - 34. Alvino Grio (Triest) -1:10:32, - 35. Walter Müller (Wien) -1:11:30, - 36. Massimo Inglio (Triest) -1:11:57, - 37. Franz Gasser (Kärnten) -1:15:53, - 38. Heinrich Müller (Wien) -1:18:22, - 39. Richard Trieb (Wien) -1:20:20, - 40. Julius Jurka (Wien) -1:20:56, - 41. Ernst Ochsenhofer (Wien) -1:21:06, - 42. Hans Temmel (Steiermark) -1:31:16, - 43. Georg Frick (LIC) -1:39:50, - 44. Johann Felfer (Wien) -1:42:41, - 45. Richard Denne (Wien) -1:53:13

Bergpreis, Endstand: 1. Karl Cerkovnik (Österreich 1) 19 Punkte, - 2. Franz Deutsch (Österreich 1) 16, - 3. Charly Gaul (LUX) 16, - 4. Franz Reitz (BRD) 16, - 5. Alois Lampert (LIC) 15

Mannschaftswertung, Endstand: 1. Österreich II 100:29:50, - 2. Österreich I -4:13, - 3. Luxembourg  -13:08, - 4. BRD -1:43:40, - 5. Triest -1:45:52 

 

 1952

1. Etappe: Wien - Graz, 200 km: 1. Franz Deutsch (Österreich 1) 5:13:49 (Schnitt 38,24 km/h), - 2. Jean Schmit (LUX) -0:01, - 3. Paul Maue (BRD), - 4. Franz Reitz (BRD), - 5. Paul Sighirdyan (F), - 6. Franz Wukitsevits (Wien), alle gleiche Zeit, - 7. André Moes (LUX) -3:41, - 8. Alfred Sitzwohl (Österreich 1) -3:54, - 9. Finn Thygesen (DMK) -3:55, - 10. WalterBecker (BRD) -8:01

2. Etappe: Graz - Klagenfurt, 216 km: 1. Paul Maue (BRD) 6:10:15 (Schnitt 35,0 km/h), - 2. Walter Pelousek (Wien) -0:01, - 3. Rudolf Lauscha (Österreich 2), - 4. Charly Gaul (LUX), - 5. Franz Reisinger (Wien), - 6.  Walter Empacher (Wien), - 7. André Moes (LUX), - 8. Norbert Linthoudt (Wien), - 9. Walter Pokorny (NÖ), alle gleiche Zeit, - 10. Robert Masson (F) -3:14

 

 

 

 


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